In den U.S.A habe ich bis jetzt unterschiedliche Reiseerfahrungen gemacht. Sicherlich gibt es dort einige interessante Städte und beeindruckende Landschaften und National Parks. Dennoch ist für mich fast hauptsächlich ein Ort immer wieder eine Reise wert- New York.
Und sicherlich stehe ich mit meiner Meinung nicht ganz alleine dar J
Das schöne an einem New York Besuch ist, dass keiner gleich ist. Die Stadt, die in einem ständigen Wandel ist, ein unglaubliches Tempo vorgibt und niemals schläft, ist jedes Mal anders und Neu. Wenn man von New York spricht, dann redet man meistens von Manhattan.
Insgesamt hat die größte Stadt der USA 5 Stadtteile – Manhattan, Queens, Brooklyn, Bronx und Staten Island. Dennoch findet das so genannte „New York- Leben“ auf der Halbinsel Manhattan statt. New York City hat über 8 Millionen Einwohner, die Metropolregion über 18 Mill. Einwohner. Somit zählt N.Y.C. zu den größten Städten der Welt. Zudem beeindrucken weitere Superlative den New York Besucher: es gibt ca. 18.000 Restaurants, 500 Galerien und 200 Museen, in dem so genannten Theater District um den Broadway befinden sich ca. 40 große Theater. Das Angebot ist überwältigend. Am beeindruckendsten sind jedoch die Wolkenkratzer, die die Skyline Manhattans prägen. Nur Hongkong hat noch mehr Hochhäuser. Nach der Zerstörung des World Trade Centers ist nun wieder das Empire State Building das höchste Gebäude der Stadt. Der älteste Wolkenkratze ist jedoch das 1902 eröffnete Flatiron Building. Unter den zahlreichen anderen Wolkenkratzern sind ebenso das Rockefeller Center sowie das Woolworth Bulding von 1915 und das Chrysler Building (1930 erbaut) weltbekannt.
Das letzte Mal bin ich im Herbst 2006 in New York City gewesen-genauer gesagt im Oktober. Der Oktober bzw. September ist eine sehr geeignete Reisezeit für einen N.Y.C. Besuch, da es zu diesem Zeitpunkt des Jahres in N.Y. noch recht warm sein kann (New York liegt auf dem Längengrad von Rom) , aber eben nicht zu warm, so wie man die Stadt oft in den Sommermonaten erlebt. Unsere Reise startet am 7. Oktober in Berlin.
Über den Flug läst sich soviel sagen: es war sicherlich der schlechteste, den wir bis jetzt hatten. Es ist sicherlich nicht schwierig, sich vorzustellen, dass der Aufenthalt von ca. 9 h in einer Maschine, die die Größe eines „Mallorca Fliegers“ hatte, nicht besonders angenehm ist.
3 Sitze rechts, 3 Sitze links und 1 Gang in der Mitte. Stewardessen, die vergessen hatten, dass sie sich in einem Dienstleistungsgewerbe befinden und Kundenkontakt haben, 1 Orangensaftkontingent, das nicht überschritten werden durfte bzw. nicht konnte, da einfach nicht mehr Orangensaft an Bord war etc….Aber egal. Das sollte unsere Urlaubsstimmung und Vorfreude auf 5 Tage N.Y.C. nicht trüben. Nach ca. 9 h Stunden Flug am Flughafen in Newark angekommen begegnen auch wir den mittlerweile nicht mehr neuen Sicherheitsstandards bei der Einreise in den Hochsicherheitstrakt USA (…nun gut, sie haben ihre Gründe). Fingerabdrücke des rechten und linken Zeigefingers sowie ein Passfoto gehören mittlerweile zur Normalität. Nach dem auch diese Einreiseformalitäten trotz der anfänglich lang erscheinenden Schlange an Ankömmlingen hinter uns lagen, haben wir uns mit dem Flughafenbus auf den Weg Richtung Manhattan gemacht.
Übrigens, hier sollte man gleich, vorausgesetzt natürlich, dass man auch wieder von N.Y.C. zurückfliegt, einen Round Trip buchen, da der wesentlich preisgünstiger ist, als die einfache Fahrt. Im Allgemeinen lässt sich der Flughafenbus als Transportmittel vom Flughafen nach Manhattan empfehlen. Mit 4 Personen aber lohnt es sich aber schon fast ein Taxi zu nehmen.
1. Tag ( Anreisetag )
Wir haben uns an diesem Tag nicht besonders viel vorgenommen, da es ja nach Ankunft in der Jugendherberge schon mittlerweile 16.00 Uhr haben (somit 22 Uhr in Deutschland).