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Artikel mit ‘Tourismus’ getagged

Irland Reisen werben in Deutschland um Gäste

21. März 2011 - Artikel von: Thomas Stern

Noch vor gut zwei Jahren waren die Irland Reisen auf dem deutschen Markt auf ihrem Höhepunkt angekommen, als sich im Jahr 2008 offiziellen Angaben zufolge insgesamt 464.000 Touristen für einen Urlaub auf der grünen Insel entschieden hatten. Seither durchwandern die Irland Reisen jedoch ein tiefes Tal, was vor allem mit der Wirtschaftskrise zu tun hat, die sich auf Irland besonders stark ausgewirkt hatte. Nach zuletzt rückläufigen Besucherzahlen sowohl aus Deutschland als auch beim internationalen Publikum soll es für die Irland Reisen ab sofort wieder aufwärts gehen.

Bei seinem Antrittsbesuch in Deutschland stellte Irlands neuer Wirtschaftsminister Richard Bruton ein mehrstufiges Maßnahmenpaket zur Förderung des nationalen Tourismus in seiner Heimat vor, von dem vor allem die deutschen Urlauber profitieren sollen. Neben den Irland Billigflügen bei der einheimischen Aer Lingus, z.B. ab 40 Euro nach Dublin, sowie neuen Verbindungen bei der Lufthansa sei man mit weiteren Fluggesellschaften in Gesprächen, so Bruton. Einen weiteren Anreiz für die Buchung von Irland Reisen soll die Abschaffung der bisher obligatorischen Travellers Tax schaffen, einer speziellen Tourismussteuer in Höhe von 3 Euro pro Person.

Den letzten Ausschlag zum Trendwechsel bei den Irland Reisen soll jedoch die Erhöhung des PR-Budgets auf den internationalen Reisemärkten geben. Wirtschaftsminister Bruton kündigte an, alleine 12 % des erhöhten Budgets für Maßnahmen in Deutschland ausgeben zu wollen. Damit trägt die grüne Insel der Bedeutung des deutschen Marktes für Irland Reisen die angemessene Bedeutung bei.

Lettland Reisen künftig mit Qualitätssiegel

23. November 2010 - Artikel von: Thomas Stern

Osteuropa Reisen ins Baltikum nach Lettland, Litauen oder Estland erfreuen sich auch bei deutschen Touristen zunehmender Beliebtheit. Nicht nur bei den Ostsee Kreuzfahrten ins Baltikum registrieren die Reiseveranstalter im Baltikum eine erhöhte Nachfrage, sondern auch bei Städtereisen, allen voran in den Hauptstädten Riga (Lettland), Vilnius (Litauen) und Tallinn (Estland). Damit das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis bei Osteuropa Reisen ins Baltikum auch künftig stimmt, hat sich Lettland nun für die Einführung eines Qualitätssiegels für touristische Betriebe entschieden.

Ab Februar 2011 vergibt die Lettische Agentur zur Entwicklung des Tourismus (Tava) dieses Qualitätssiegel an Hotels, Restaurants, Taxiunternehmen und weitere Anbieter im Tourismus-Sektor. Dabei sind von den Bewerbern bestimmte Kriterien zu erfüllen, um das Qualitätssiegel zu erhalten. Der Anforderungskatalog für “Q-Latvia”, wie das Qualitätssiegel für Lettland Reisen im Baltikum heißen soll, wird derzeit noch von Vertretern des Wirtschaftsministeriums, Tourismusverbänden und Verbraucherverbänden ausgearbeitet und soll dann den in der Branche tätigen Unternehmen zugestellt werden.

Nordeuropa Kreuzfahrten nach Lettland, Städtereisen in Riga, Badeurlaub an der Ostsee und sonstige Formen der Lettland Reisen werden durch die Einführung des Qualitätssiegels “Q-Latvia” ab Februar 2011 eine deutliche Aufwertung erfahren. Primäres Ziel der Initiatoren ist es, schwarze Schafe unter den Anbietern von Baltikum Reisen und/oder touristischen Dienstleistungen in Lettland zu entlarven und stattdessen qualitativ hochwertige Angebote in den Vordergrund zu rücken.

Schweden investiert in Gastronomie und ländlichen Tourismus

22. Oktober 2010 - Artikel von: rebmann

In Schweden gibt es ehrgeitige Pläne, von denen in den kommenden Jahren vor allem die Betriebe in der Landwirtschaft und der Gastronomie profitieren sollen. Bis zum Jahr 2018 will die Regierung in Stockholm rund drei Milliarden Euro in eben diese Bereiche stecken. Damit sollen auch Landwirtschaft und Gastronomie vom allgemeinen Boom des Schweden Urlaubs in Skandinavien profitieren, der dem Land in den letzten zehn Jahren eine Verdoppelung der ausländischen Besucher beschert hat.

Bisher waren vor allem die Nordeuropa Kreuzfahrten rund um Skandinavien ein probates Mittel, um die kulinarischen Geheimnisse der Küche Schwedens an Bord eines Schiffes zu entdecken. Eskil Erlandsson, der schwedische Landwirtschaftsminister, will sein Land mit dem Investitionspaket nun auch europaweit an die Spitze der kulinarischen Destinationen bringen. Kernpunkt sind dabei Ausgaben in Höhe von 100 Millionen Euro, die bis zum Jahr 2013 alleine in die Veredlung und Neuentwicklung von landestypischen Spezialitäten aus der schwedischen Küche fließen sollen.

Matlandet Sverige, zu deutsch: kulinarische Destination Schweden, lautet die Überschrift, unter der das neue Tourismus-Projekt aus Skandinavien in ganz Europa beworben wird. Einen ersten Eindruck von den Vorzügen der schwedischen Küche gab es am gestrigen Donnerstag in der österreichischen Hauptstadt Wien, wo Gustav Trägardh, Schwedens Koch des Jahres 2010, in den Räumen der Schwedischen Botschaft eine Kostprobe seines Könnens ablieferte. Auf dem Speiseplan standen unter anderem Käse aus Gotland, exklusiver Wein aus Schweden sowie viele weitere kulinarische Spezialitäten aus dem hohen Norden Europas.

Niederländische Antillen erlangen politische Selbstständigkeit

14. Oktober 2010 - Artikel von: rebmann

Die Inseln der Niederländischen Antillen sind seit dem vergangenen Wochenende politisch selbstständige Länder bzw. Gemeinden innerhalb des Königreiches der Niederlande. Mit Curacao und St. Maarten gelten zwei Inseln der Niederländischen Antillen ab sofort als eigenständige Länder, während die restlichen Inseln Bonaire, St. Eustatius und Saba mit Inkrafttreten der Reform am 10. Oktober 2010 den Status einer “besonderen Gemeinde der Niederlande” erhielten. Vorausgegangen war der Reform eine am 15. Dezember 2008 auf Curacao getroffene Vereinbarung zwischen den Inseln und der Niederlande. Aruba, die ursprünglich sechste Insel der Niederländischen Antillen, ist bereits seit 1986 ein unabhängiger Staat in der Karibik.

Auf die Karibik Kreuzfahrten und den sonstigen Tourismus in der Karibik hat diese politische Reform freilich nur wenig Einfluss. Die einzig nennenswerte Änderung, auf die sich Touristen auf den Inseln der ehemaligen Niederländischen Antillen einstellen sollten, sind neue Währungen auf Curacao und St. Maarten. Hier wird der Karibische Gulden den bisher gültigen Antillen-Gulden ablösen, wobei ein exakter Zeitplan für die Währungsreform noch nicht genannt wurde.

Die Karibik gilt als Urlaubsparadies mit traumhaften Sandstränden und einer einzigartigen Unterwasserwelt. Mit einem ganz besonderen Highlight wartet die Insel St. Maarten auf, wo sich der Princess Juliana Airport direkt am Strand befindet und die startenden bzw. landenden Flugzeuge für eine spektakuläre Szenerie sorgen. Willemstad, die bisherige Hauptstadt der Niederländischen Antillen, befindet sich auf der Insel Curacao und ist ebenfalls einen Besuch wert.

Mallorca wird zur HES-Destination

14. September 2010 - Artikel von: rebmann

Themen wie Umweltschutz und nachhaltiger Tourismus genießen auf Mallorca schon seit vielen Jahren einen sehr großen Stellenwert, was die Balearen in diesem Bereich zu einem der Vorreiter in Europa und darüber hinaus gemacht hat. Ab sofort werden Umweltschutz und nachhaltiger Tourismus auf Mallorca noch intensiver gefördert als es bisher ohnehin schon der Fall war. Die Welttourismusorganisation (UNWTO), die unter dem Dach der Vereinten Nationen (UN) arbeitet, hat Mallorca soeben zur vierten HES-Destination der Welt ernannt.

Hinter der Abkürzung HES verbirgt sich das aktuelle Projekt “Hotel Energy Solutions” der UNWTO, mit dem der Umweltschutz und nachhaltige Tourismus in Hotels in aller Welt gefördert werden soll. Mallorca ist die erste HES-Destination in Spanien und nach Bonn (Deutschland), der Region Haute Savoie (Frankreich) und dem Naturpark Strandja (Bulgarien) die vierte HES-Destination überhaupt und vertritt dabei den Tourismus an der Küste. Bonn steht für Städtereisen und Konferenztourismus, Haute Savoie für den Wintersport und der Naturpark Strandja für den ländlichen Tourismus.

Insgesamt beteiligen sich vorerst 25 Mallorca Hotels am HES-Programm der UNWTO. Im Rahmen des HES-Programms soll es Hotels mittlerer Größe durch spezielle Maßnahmen ermöglicht werden, ihre Energieeffizienz um rund 20 % zu steigern. Möglich werden soll dies unter anderem durch den verstärkten Einsatz von erneuerbaren Energien in den teilnehmenden Hotels. Der Anteil der erneuerbaren Energien soll in den betreffenden Mallorca Hotels künftig mindestens bei 10 % liegen.

Sonnenstrand in Bulgarien kämpft um besseres Image

02. September 2010 - Artikel von: Leoni

Die Bulgarien Hotels am Sonnenstrand haben in diesem Jahr eigentlich allen Grund zur Freude. Der Tourismus am Schwarzen Meer steuert auf ein Rekordjahr zu, was sich schon zu diesem Zeitpunkt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit prophezeien lässt. Die Zahl der ausländischen Touristen wird am Sonnenstrand in Bulgarien mit rund fünf Millionen angegeben, was einer deutlichen Steigerung um 10 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Großteil der Touristen am Schwarzen Meer in Bulgarien kommt dabei aus Russland, der Ukraine und Deutschland, wie die Statistiken der Tourismus-Behörden verraten.

Restlos zufrieden ist die Branche entlang der acht Kilometer langen Küste am Schwarzen Meer aber trotzdem nicht. Vor allem der Blick auf den teilweise ausufernden Partytourismus am Sonnenstrand ruft bei den Bulgarien Hotels am Schwarzen Meer Unbehagen hervor. Um diesem Trend gegenzusteuern, sollen am Sonnenstrand in Bulgarien künftig verstärkt alternative Urlaubsformen am Schwarzen Meer und im Landesinneren beworben werden.

Vor allem die Regierung in Sofia hat ein großes Interesse daran, den Bulgarien Tourismus weiter zu stärken. Schon jetzt werden in der Branche rund 10 % des BIP generiert, was langfristig jedoch nur bei einem breiteren Angebot für den Bulgarien Urlaub möglich sein wird. Iwo Marinow, Vize-Wirtschaftsminister und in Bulgarien politisch für den Tourismus verantwortlich, nennt als Beispiel die antike Stadt Sosopol als mögliches Ziel für Pilgerreisen und Mietauto Urlaub am Schwarzen Meer, nachdem dort vor Kurzem einige Reliquen von Johannes dem Täufer aufgespürt wurden, oder weitere Kulturstätten und Heilquellen in Bulgarien.