Schweden investiert in Gastronomie und ländlichen Tourismus
22. Oktober 2010 - Artikel von: rebmann
In Schweden gibt es ehrgeitige Pläne, von denen in den kommenden Jahren vor allem die Betriebe in der Landwirtschaft und der Gastronomie profitieren sollen. Bis zum Jahr 2018 will die Regierung in Stockholm rund drei Milliarden Euro in eben diese Bereiche stecken. Damit sollen auch Landwirtschaft und Gastronomie vom allgemeinen Boom des Schweden Urlaubs in Skandinavien profitieren, der dem Land in den letzten zehn Jahren eine Verdoppelung der ausländischen Besucher beschert hat.
Bisher waren vor allem die Nordeuropa Kreuzfahrten rund um Skandinavien ein probates Mittel, um die kulinarischen Geheimnisse der Küche Schwedens an Bord eines Schiffes zu entdecken. Eskil Erlandsson, der schwedische Landwirtschaftsminister, will sein Land mit dem Investitionspaket nun auch europaweit an die Spitze der kulinarischen Destinationen bringen. Kernpunkt sind dabei Ausgaben in Höhe von 100 Millionen Euro, die bis zum Jahr 2013 alleine in die Veredlung und Neuentwicklung von landestypischen Spezialitäten aus der schwedischen Küche fließen sollen.
Matlandet Sverige, zu deutsch: kulinarische Destination Schweden, lautet die Überschrift, unter der das neue Tourismus-Projekt aus Skandinavien in ganz Europa beworben wird. Einen ersten Eindruck von den Vorzügen der schwedischen Küche gab es am gestrigen Donnerstag in der österreichischen Hauptstadt Wien, wo Gustav Trägardh, Schwedens Koch des Jahres 2010, in den Räumen der Schwedischen Botschaft eine Kostprobe seines Könnens ablieferte. Auf dem Speiseplan standen unter anderem Käse aus Gotland, exklusiver Wein aus Schweden sowie viele weitere kulinarische Spezialitäten aus dem hohen Norden Europas.
























