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Artikel mit ‘Norwegen’ getagged

Color Line feiert Geburtstag und beschenkt Kunden

30. November 2010 - Artikel von: Thomas Stern

Die im Jahr 1961 gegründete Reederei Color Line hat sich schon seit vielen Jahren auf Kreuzfahrten zwischen Kiel und Oslo (Norwegen) spezialisiert. Zum 50. Geburtstag, den Color Line im kommenden Jahr feiert, hat sich die Reederei etwas ganz Besonderes einfallen lassen und beschenkt seine Kunden mit sensationellen Rabatten bei den Kurztrips über die Ostsee. Alle Passagiere, die im kommenden Jahr während ihrer Kreuzfahrt an Bord der Color Fantasy oder Color Magic ebenfalls ihren 50. Geburtstag feiern, dürfen sich bei Color Line über einen Rabatt in Höhe von 50 % freuen.

Doch damit nicht genug. Für alle Geburtstagkinder, die das halbe Jahrhundert im Mai 2011 vollenden, gewährt Color Line bei den Mini-Kreuzfahrten über die Ostsee an Bord der Color Fantasy oder Color Magic einen Rabatt in eben dieser Höhe. Dieses Angebot ist im Gegensatz zu dem erstgenannten Schnäppchen jedoch ausschließlich auf den Reisezeitraum Mai 2011 beschränkt.

Alle übrigen Passagiere dürfen den 50. Geburtstag von Color Line aber natürlich ebenfalls mitfeiern und können bei den Kreuzfahrten zwischen Kiel und Oslo aus einer Reihe zusätzlicher Angebote und Ausflüge wählen. So bietet Color Line unter anderem eine Bootstour entlang der malerischen Fjorde an Norwegens Küsten, einen Besuch in der Nationaloper Oslo, Fahrten mit der Bergenbahn, Wanderungen durch die Berge rund um die Hauptstadt oder spezielle Arrangements in den Norwegen Hotels in Oslo.

Fjord Line entwickelt Erdgas Fähren

04. Oktober 2010 - Artikel von: Leoni

Die in Norwegen ansässige Reederei Fjord Line betreibt mehrere Fährlinien in der Nord- und Ostsee und garniert diese Überfahrten mit zahlreichen Elementen einer Kreuzfahrt. Diese Kombination aus Fähren und Kreuzfahrten hat Fjord Line zu einer der führenden Reedereien in Skandinavien und Nordeuropa gemacht. Im Rahmen eines neuen Projekts, das von der EU mit insgesamt 1,25 Millionen Euro gefördert wird, hat Fjord Line nun angekündigt, zwei Fähren zu bauen, die von einem Erdgas-Motor angetrieben werden.

Die beiden Fähren sollen erstmals im Jahr 2012 bei Nordeuropa Kreuzfahrten eingesetzt werden und leisten in der Nord- und Ostsee echte Pionierarbeit. Auch die Fjord Line Danmark A/S, die dänische Tochter der Reederei aus Norwegen, hat schon einen Antrag bei der EU zur Unterstützung beim Bau neuer Erdgas Fähren für den Einsatz auf der Ost- und Nordsee gestellt. Der zunehmende Verkehr auf Nordsee und Ostsee stellt die Reedereien, aber auch den Umweltschutz vor immer größere Herausforderungen.

Im Bestreben, sowohl den Interessen von Reedereien und Touristen andererseits als auch der Umwelt andererseits gerecht zu werden, stellt Erdgas eine wichtige Alternative zum Diesel dar. Erdgas ist nachweislich deutlich schadstoffärmer und dürfte damit nicht nur auf der Straße, sondern auch auf See der Treibstoff der Zukunft sein. Das EU-Projekt, an dem sich unter anderem Fjord Line beteiligt, soll helfen, die für Erdgas notwendige Technologie möglichst effektiv zu erforschen.

Norwegen als vielfältige Destination in Nordeuropa

22. Mai 2010 - Artikel von: Leoni

Traditionell zieht es die meisten Touristen im Sommer in den Süden ans Mittelmeer oder in Fernziele außerhalb von Europa. Mit Sonne pur und nebenbei noch mit Eindrücken von faszinierenden Städten und Landschaften können Touristen in den kommenden Monaten aber auch in Norwegen rechnen. Norwegen galt im Sommer bisher fast ausschließlich als Destination für Kreuzfahrten und Oslo Städtereisen, hat seinen Gästen aus aller Welt aber dennoch sehr viel mehr zu bieten.

Neben den Nordeuropa Kreuzfahrten in Norwegen, die entweder auf der Nordsee zwischen Deutschland und Skandinavien oder an den Fjorden entlang bis nach Spitzbergen zum Nordkap führen, und den Oslo Städtereisen ist in Norwegen sogar auch ein Badeurlaub am Strand möglich. Ganz im Süden von Norwegen liegt die Stadt Kristiansand, wo es einige Strände und Promenaden gibt, die sogar von Palmen gesäumt werden. Begünstigt durch den Einfluss des Golfstroms herrschen rund um Kristiansand im Sommer fast schon mediterrane Bedingungen für einen Badeurlaub an der Nordsee.

Sehr zu empfehlen sind auch Norwegen Rundreisen in Skandinavien, wozu sich beispielsweise ein Mietwagen anbietet. Nach Möglichkeit sollte bei Norwegen Rundreisen auf jeden Fall ein Besuch der Hauptstadt Oslo mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten sowie eine Fahrt zum Nordkap eingeplant werden. Das Nordkap ist der nördlichste Punkt Europas, der mit dem Auto erreichbar ist. Alternativ bietet sich auch eine Norwegen Kreuzfahrt zu dem Ort an, an dem die Sonne im Sommer über Wochen ununterbrochen scheint.

Weihnachtlicher Opernbesuch in Oslo

23. Dezember 2009 - Artikel von: Sebastian

Als im April 2008 das neue Opernhaus in Oslo eingeweiht wurde, hat vor allem die Bundeskanzlerin Angela Merkel dafür gesorgt, dass man dieses Ereignis auch in Deutschland wahrgenommen hat. Sie war neben den Königshäusern von Norwegen und Schweden eingeladen, an der Zeremonie teilzunehmen und hat mit ihrer eleganten Erscheinung für Aufsehen gesorgt.
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Dadurch kamen wir auf die Idee, dass wir uns dieses architektonisch so beeindruckende, einmalige Gebäude live ansehen müssen. Flugtickets und Hotel waren schnell gebucht. Mit Norwegian fliegt man knapp eine und eine halbe Stunde von Berlin Schönefeld nach Gardermoen, dem Flughafen in der Nähe von Oslo. Von dort fährt man mit den super komfortablen Flytoget in 20 Minuten direkt bis ins Zentrum von Oslo. Eine Woche vor Weihnachten empfing uns die norwegische Hauptstadt mit eisigen Temperaturen um minus zwölf Grad, gefühlt waren es aber bestimmt minus 20 Grad. Nur fünf Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof liegt unser Hotel Börsparken. Und die Oper ist auch nur einen Steinwurf entfernt.
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Als das norwegische Parlament in den späten 90er Jahren den Bau einer neuen Oper beschloss, gab es einen Architekturwettbewerb, den schließlich das norwegische Architekturbüro Snohetta gewann. Zu Recht, denn der Entwurf ist vom Opernhaus in Sydney inspiriert und symbolisiert einen ins Meer fließenden Gletscher. Das Gebäude ist ein lichtdurchfluteter, strahlend weißer Bau, der kaum rechte Winkel zu haben scheint. Im Inneren des Hauses sind edle Hölzer verarbeitet und das Äußere wird durch weißen, italienischen Marmor bestimmt.
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Am Tag der Aufführung haben wir nachmittags an einer Führung durch die Oper teilgenommen, so dass man auch einen Blick hinter die Kulissen werfen konnt. Wir wurden durch die Ballettsäle geführt, haben die Schneiderei für die Kostüme gesehen und konnten die Kulissen bewundern. Nach der Führung war noch etwas Zeit. Später füllte sich das Haus mit vorweihnachtlich gestimmten Menschen und eine warme, erwartungsfrohe Atmosühäre machte sich breit. Die Aufführung des Nussknackers von Tschaikowski war zauberhaft. In der Pause wurden Weihnachtsplätzchen gereicht.
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Nach dem Opernbesuch stand Shopping auf dem Programm: Byporten, Oslocity, Glasmagasinet und die Karl Johans Gate hoch und runter. Nach drei Tagen war der Kurztripp vorbei und wir sind mit Norwegian wieder zurück geflogen. Wegen des Winterwetters in Europa waren zwar zahlreiche Flüge verspätet oder abgesagt worden, wir hatten mit einer Stunde Verspätung aber noch Glück und sind gut wieder in Berlin gelandet.

Norwegen verzichtet auf Maut in den Alesund-Tunnels

16. Dezember 2009 - Artikel von: rebmann

Wer seinen Urlaub in Norwegen verbringt und sich für eine Eigenanreise mit dem Pkw entscheidet oder die Landschaften, Inseln und Fjords rund um den Urlaubsort per Mitwagen erkunden will, kommt in Zukunft mit einem deutlich kleineren Budget aus. Das gilt zumindest für all jene, die sich für einen Norwegen Urlaub in Alesund im Nordwesten des Kernlandes entscheiden. Norwegen verzichtet künftig auf die Erhebung einer Maut in den Tunnels und auf Brücken in und um Alesund.

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Alesund wird mit insgesamt drei Tunneln und einer Brücke mit den benachbarten Inseln Ellingsoy, Giske, Godoy und Valderoy verbunden, wofür bisher eine Maut in unterschiedlicher Höhe erhoben wurde. Insgesamt weist dieses Straßennetz eine Länge von rund zwölf Kilometern auf. Norwegen begründet den Verzicht auf die Maut damit, dass die Baukosten in Höhe von 385 Millionen Euro inzwischen durch die Maut in voller Höhe refinanziert worden seien. Die Tunnels und die Brücke in Alesund wurden im Jahr 1987 für den Verkehr freigegeben.

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Alesund liegt auf mehreren Inseln verteilt, was die Stadt aus touristischer Sicht zwar sehr attraktiv macht, die Straßenplaner mitunter aber vor Probleme stellt, die zwingend Brücken und Tunnels erfordern. Auch in anderen Teilen Norwegens ist eine Maut für kostenintensive Infrastrukturmaßnahmen wie Brücken oder Tunnels durchaus üblich, solange diese nicht refinanziert sind.

Die Besteigung des Glittertinds

23. November 2009 - Artikel von: Sebastian

„Warum lauft ihr nicht durch die Alpen?“ war eine Frage, die uns die Norweger einige Male stellten. Nämlich immer dann, wenn man sich in den norwegischen Bergen auf den Trekkingrouten begegnet und sich begrüßt, so wie das in Norwegen üblich ist. Dann kommt man auch mit den Einheimischen ins Gespräch, und wenn wir dann erklärten, dass die norwegischen Berge einen ganz anderen Reiz auf uns ausüben als die Alpen, erhellten sich die Gesichter. Bei solchen Begegnungen tauscht man sich dann auch darüber aus, wo man seine Tour begonnen hat und wo man hin will, wie weit es von hier nach da noch ist oder schon war und wie der Weg bis zum Ziel ist.

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Wir sind in Jotunheimen unterwegs, einem 1140 km² großen Nationalpark im Zentrum des skandinavischen Gebirges. Im Nationalpark gibt es über 250 Gipfel, die höher als 1.900 Meter sind und davon sind 20 sogar höher als 2.300 Meter. Nun könnte man denken, dass diese Berge im Vergleich zu den Alpen ja eher leichtes Terrain sind. Das wäre aber ein Irrtum. Allgemein ist es nämlich so, dass mit zunehmender geographischer Breite die Berge geringere Höhen erreichen, die klimatischen Verhältnisse aber so ähnlich sind wie in den Gebirgen der mittleren Breiten. Deshalb sollte auch eine Trekkingtour durch Norwegen gut vorbereitet sein.

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Ausgangspunkt für die Besteigung des Glittertinds ist Glitterheim, eine vom norwegischen Toursistenverein DNT betriebene Berghütte, die 1390 Meter hoch liegt. Glitterheim ist natürlich zu Fuß erreichbar, man kann aber auch mit dem Fahrrad vom Parkplatz an der Nationalparkgrenze einige Kilometer bis zur Hütte fahren, mit dem Auto geht das nicht. Glitterhaim liegt am Fuß des Glittertinds, der mit 2464 Metern allgemein als zweithöchster Berg Norwegens nach dem Galdhöppigen mit 2469 Metern gilt. Je nach Schneehöhe auf den Gipfeln kann das aber auch mal andersherum sein.

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Nach einem hervorragenden Frühstück sind wir gut gestärkt und treten mit leichtem Proviant den Aufstieg an. Der Weg führt nordwestwärts den Berg hinauf, wo man schon einen schönen Blick auf die Landschaft in der Umgebung der Hütte hat. Der weitere Weg nach oben ist keine bequemer Wanderweg sondern führt über steiniges Gelände und einige Schneefelder bis zum Gipfel, der auch im Sommer von einer dicken Eisschicht bedeckt ist. Unterwegs halten wir immer wieder an, um den Ausblick zu genießen und zu fotografieren. Nach ungefähr drei bis vier Stunden haben wir den Gipfel erreicht. So steht nun ein kleines Grüppchen von weniger als zwanzig Leuten auf dem Dach Norwegens. Die Landschaft ringsherum bietet einen großartigen Anblick und man kann in einiger Entfernung zum Galdhöppigen hinüber schauen. Einige Zeit später machen wir uns auf den Rückweg nach Glitterheim, wo schon ein köstliches Abendessen auf uns wartet.