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Artikel mit ‘museum’ getagged

Brasilien widmet Pelé eigenes Fußball Museum in Santos

05. November 2010 - Artikel von: Thomas Stern

Es gab und gibt in der Welt des Fußballs viele große Spieler, aber nur einen “Fußballer des Jahrhunderts”. Mit diesem Titel ehrte der Fußball-Weltverband FIFA den einzigartigen Pelé, noch vor weiteren Ballkünstlern wie Franz Beckenbauer oder Diego Maradona. Im Jahr 1958 gewann Pelé mit Brasilien im Alter von nur 17 Jahren den WM-Titel gewann, zwei weitere Titel in den Jahren 1962 und 1970 sollten folgen. Mit dem Bau eines Pelé Museums in Santos erweist nun auch Brasilien seinem wohl berühmtesten Sportler eine große Ehre.

Beim FC Santos erlebte Pelé zahlreiche Triumphe, Auszeichnungen und weitere Erfolge. Unter anderem erzielte Pelé in 412 Spielen für den FC Santos nicht weniger als 470 Tore – eine bis heute unerreichte Quote. Seine großartige Karriere beendete Pelé im Jahr 1977 im Trikot von Cosmos New York, wo unter anderem Franz Beckenbauer zu seinen Mitspielern zählte. Diese und viele weitere Daten, Zahlen und Reliquien aus seiner Zeit als Fußballer werden im Pelé Museum in Santos einer breiten Öffentlichkeit präsentiert, die Macher des Fußball Museums in Brasilien sprechen von rund 3000 Ausstellungsstücken.

Santos liegt an der Atlantik-Küste Brasiliens unweit von Sao Paulo und ist unter anderem bei Transatlantik Kreuzfahrten ein gern gewähltes Ausflugsziel. Mit dem Bau des Pelé Museums für umgerechnet 8,5 Millionen Euro setzt Brasilien dem besten Fußballer aller Zeiten ein weiteres Denkmal. Das Pelé Museum in Santos soll im Jahr 2012 eröffnet werden, also zwei Jahre vor der Fußball-WM 2014 in Brasilien.

Mexiko Museum zeigt seltene Ausstellung von Max Ernst

13. August 2010 - Artikel von: rebmann

Das Nationale Kunstmuseum in Mexico-City, der Hauptstadt des gleichnamigen Landes zwischen Karibik und Mittelamerika, präsentiert noch bis einschließlich 17. Oktober 2010 eine einzigartige Ausstellung, in der sehr seltene und seit Jahrzehnten nicht veröffentlichte Bilder des Künstlers Max Ernst gezeigt werden. Max Ernst, geboren 1891 in Brühl und gestorben 1976 in Paris, gilt als einer der bedeutendsten Künstler seiner Zeit und widmete sich in seinen Bildern vorrangig den Themen Autorität und Unterdrückung. Während eines längeren Aufenthalts von Max Ernst in Italien entstanden in den 1930er-Jahren mehrere Bilder, die im Jahr 1936 unter Verschluss genommen und seither nie wieder öffentlich gezeigt wurden.

Insgesamt 184 von Max Ernst geschaffene Bilder und Kunstwerke werden in den kommenden Wochen und Monaten in Mexico-City im Rahmen einer Sonderausstellung gezeigt. Damit wird das Nationale Kunstmuseum in Mexiko zum idealen Ausflugsziel bei Karibik Kreuzfahrten in Mittelamerika, insbesondere für kunsthistorisch interessierte Touristen.

Mexico-City ist bereits die sechste Station einer Wanderausstellung, die mit den Bildern und Kunstwerken von Max Ernst im Gepäck um die Welt reist. Bisher gastierte die Ausstellung in Hamburg, Brühl, Paris, Madrid und Sao Paulo. Auffälligstes Merkmal der Bilder aus der Feder von Max Ernst ist ein dominierendes Purpur, mit dem es dem Künstler immer wieder gelungen ist, die Themen Autorität und Unterdrückung dem Betrachter näherzubringen.

Titanic-Museum in Tennessee feiert Eröffnung

08. April 2010 - Artikel von: Leoni

Der Nationalpark Great Smoky Mountain zählt zu den schönsten Landschaften in den USA und ist die wohl wichtigste Attraktion für den Tourismus in Tennessee, einem der ursprünglichsten Bundesstaaten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Mit einem neuen Titanic-Museum in Pigeon Forge, dem Tor zum Nationalpark Great Smoky Mountain, bekommt Tennessee ab sofort eine weitere Sehenswürdigkeit hinzu. Erste Details über das Titanic-Museum in Tennessee, dem zweiten in den USA, gab die Deutschland-Vertretung der Tennessee Tourismus dieser Tage bekannt.

Demnach handelt es sich beim Titanic-Museum um einem originalgetreuen Nachbau des legendären Ozeanriesen im Maßstab 1:2. Zu sehen sind einige Relikte, die im April 1912 zusammen mit der Titanic während einer Transatlantik Kreuzfahrt versanken, anschließend jedoch gerettet und nun restauriert werden konnten. Die Kosten für den Bau des Titanic-Museum in Tennessee werden auf 25 Millionen US-Dollar beziffert, was knapp 19 Millionen Euro entspricht.  

Tennessee liegt mit seiner Hauptstadt Nashville im Osten der USA und ist nicht zuletzt aufgrund des Great Smoky Mountain Nationalpark für seine atemberaubende Landschaft bekannt. Das Titanic-Museum in Tennessee, das einem baugleichen Museum im US-Bundesstaat Missouri nachempfunden ist, ergänzt das touristische Angebot in Tennessee. Die Titanic war damals, als sie im April 1912 auf ihrem Weg von Europa in die USA einen Eisberg rammte und im Atlantik ein nasses Grab fand, das größte Kreuzfahrtschiff der Welt.

Akropolis in Athen erstrahlt wieder in vollem Glanz

08. Februar 2010 - Artikel von: rebmann

Die Akropolis thront auf einem 156 Meter hohen Felsen über Athen und kann wohl als bekannteste Sehenswürdigkeit in ganz Griechenland und als eines der bedeutendsten Bauwerke der Geschichte angesehen werden. Kein Wunder also, dass die UNESCO die Akropolis in Athen im Jahr 1986 in die Liste des Weltkulturerbes aufnahm, was den Tourismus in Griechenland noch mehr beflügelt. Am Fuße der Akropolis gibt es in Athen seit etwa einem Jahr auch ein Museum, das Touristen ausführlich und in allen Details über die Geschichte der Akropolis informiert, die im 5. Jahrhundert vor Christus begann.

Athen_Akropolis

In den letzten sieben Jahren mussten die Touristen in Athen jedoch mit einer Akropolis vorlieb nehmen, die von mehreren Gerüsten “geschmückt” war. Eine umfangreiche Restaurierung der historischen Stadt im Herzen von Athen war notwendig geworden, um das Erbe des Alten Griechen vor dem endgültigen Zerfall zu bewahren. Das Hauptaugenmerk der Arbeiten an der Akropolis in Athen galt dabei den Propyläen, die den Eingang zu der aus einem knappen Dutzend Bauwerken und Statuen bestehenden Stadt bilden.

Athen_Akropolismuseum

Nachdem die Gerüste rund um die Akropolis in Athen nun abgebaut sind, erstrahlt das Wahrzeichen der Hauptstadt Griechenlands ab sofort wieder in ihrer ganzen Schönheit, wovon sich jährlich weit über eine Millionen Touristen aus nächster Nähe überzeugen.

Museum auf Madagaskar erzählt die Geschichte der Piraterie

14. November 2009 - Artikel von: rebmann

Madagaskar ist mit einer Fläche von knapp 600.000 km² die viertgrößte Insel der Welt und liegt auf der Höhe des ostafrikanischen Staates Mosambik im Indischen Ozean. Bekannt ist Madagaskar vor allem für die Piraten, die vor rund 300 Jahren ihr Unwesen im Indischen Ozean trieben, in etwa in derselben Region, in der heute die Piraten aus Somalia für weltweites Aufsehen sorgen. In Antananarivo, der zentral gelegenen Hauptstadt von Madagaskar, hat im Dezember 2008 ein Piraten-Museum seine Pforten geöffnet, das vom Reiseveranstalter Priori unterhalten und betrieben wird.

Madagaskar Strand

Das Piraten-Museum in Antananarivo beschäftigt sich zwar hauptsächlich mit der Piraterie im Indischen Ozean, die zwischen den Jahren 1680 und 1720 ihren Höhepunkt erreicht hat, gibt den Touristen auf Madagaskar aber auch einen Einblick in die weltweite Geschichte der räuberischen Seefahrt. Lange bevor die Piraten den Indischen Ozean rund um Madagaskar für sich als Revier entdeckten, verbreiteten sie im Mittelalter in Europa und im 16. Jahrhundert in der Karibik Angst und Schrecken. Daneben widmet sich das Piraten-Museum in Antananarivo auf Madagaskar auch der modernen Piraterie, die nicht auf den Weltmeeren, sondern in Form von Produktkopien oder Diebstahl von geistigem Eigentum stattfindet.

Piratenflagge

Madagaskar zählt sicherlich zu den exotischsten, aber auch reizvollsten Urlaubszielen in Afrika. Auf einer Küstenlänge von knapp 5.000 Kilometern gibt es auf Madagaskar eine Vielzahl an traumhaften Badestränden, die nur darauf warten, von europäischen Urlaubern bevölkert zu werden. Ausflüge ins Landesinnere, beispielsweise in das Piraten-Museum in Antananarivo, bieten sich im Rahmen eines Madagaskar Urlaubs ebenfalls an. Das Piraten-Museum in Antananarivo ist montags bis freitags jeweils von 8 – 17 Uhr geöffnet.

Weißenburg – der Eintritt in das Licht der Geschichte

22. Juni 2009 - Artikel von: Tom

Machen Sie sich ein Bild von der 2000 Jahre alten Stadt Weißenburg mitten in Bayern.

Diese Stadt liegt im Süden des Regierungsbezirkes Mittelfranken und wird von etwa 17.699 Einwohnern bewohnt. Ihre römische Vergangenheit macht Weißenburg zu einer der ältesten Städte Bayerns. Zur Zeit der „alten Römer“ war es schon eine bekannte Siedlung.

Das Museum Regio Biriciana vermittelt Ihnen ein anschauliches Bild der Menschen, der Kultur und des alltäglichen Lebens in der damals römischen „Provinz“. Denn dort sind zum Beispiel Reste von Römerstraßen, den Kastellen, Bauernhöfen, den Weißenburger Römerthermen und insbesondere dem Römermuseums mit seinen religiösen oder anderweitigen Gegenständen ausgestellt.

Schauen Sie sich doch auch das Apothekenmuseum der Einhornapotheke an, welches seit dem 17. Jahrhundert existiert. Auf den ersten Blick sieht es wie eine ganz normale Apotheke aus. Ist sie auch, aber in den Kellerräumen ist zusätzlich das berühmte Museum zu besichtigen. In diesem stellt die Inhaberin Almut Binkert unter anderem ihre historische Kräuterkammer vor. Das sollten sie auf gar keinen Fall verpassen.

Werfen sie einen Blick auf das wunderbar anzusehende Ellinger Tor, welches aus dem 14. Jahrhundert stammt. Man sagt, es sei eines der schönsten deutschen Stadttore überhaupt und hat es daher auch auf vielen Briefmarken abgebildet.

Die im Jahre 1327 eingeweihte größte Kirche der Stadt, die St. Andreas Kirche, gilt als Hauptwerk der Gotik im südlichen Franken. Diese Kirche enthält viele wertvolle Altäre und ein bekanntes Konfessionsbild aus dem Jahre 1606. Versäumen Sie auf gar keinen Fall ihre „Schatzkammer“.

Die heutige Seeweihermauer aus dem 14. /15. Jahrhundert liegt zwischen dem 1874 abgerissenen Obertor und der oberen Stadtmühlgasse. Der Befestigungsgraben ist heute noch mit Wasser gefüllt.

Bewundern Sie die heutige Stadtbibliothek, die sich genau im Zentrum der Stadt Weißenburg befindet. Sie finden es in dem früheren Postamt, welches in den Jahren 1905/ 1906 errichtet wurde. Der Altbau wurde von 1999 bis 2001 saniert und dort wurde auch ein Anbau errichtet.

Aus dem 14. / 15. Jahrhundert stammt der Stadtmauerabschnitt mit seinen Türmen. Kaiser Karl VI gab im Jahr 1376 den Auftrag die südliche Vorstadt zu ummauern. Es wurde extra eine Getränkesteuer eingeführt, damit dieses finanziert werden konnte. Vor den Schießmauern liegt ein „Schießgraben“, der seit 1250 als Übungsstätte der Weißenburger Schützen galt.

An zwei Abenden der Woche gibt es noch ein besonderes Highlight: eine Historikerin, in der Verkleidung als Nachtwächterin, singt und erzählt von der Vergangenheit der Stadt. Die Führung dauert ca. 90 Min und ist ein Erlebnis für Jung und Alt.