Niederländische Antillen erlangen politische Selbstständigkeit
14. Oktober 2010 - Artikel von: rebmann
Die Inseln der Niederländischen Antillen sind seit dem vergangenen Wochenende politisch selbstständige Länder bzw. Gemeinden innerhalb des Königreiches der Niederlande. Mit Curacao und St. Maarten gelten zwei Inseln der Niederländischen Antillen ab sofort als eigenständige Länder, während die restlichen Inseln Bonaire, St. Eustatius und Saba mit Inkrafttreten der Reform am 10. Oktober 2010 den Status einer “besonderen Gemeinde der Niederlande” erhielten. Vorausgegangen war der Reform eine am 15. Dezember 2008 auf Curacao getroffene Vereinbarung zwischen den Inseln und der Niederlande. Aruba, die ursprünglich sechste Insel der Niederländischen Antillen, ist bereits seit 1986 ein unabhängiger Staat in der Karibik.
Auf die Karibik Kreuzfahrten und den sonstigen Tourismus in der Karibik hat diese politische Reform freilich nur wenig Einfluss. Die einzig nennenswerte Änderung, auf die sich Touristen auf den Inseln der ehemaligen Niederländischen Antillen einstellen sollten, sind neue Währungen auf Curacao und St. Maarten. Hier wird der Karibische Gulden den bisher gültigen Antillen-Gulden ablösen, wobei ein exakter Zeitplan für die Währungsreform noch nicht genannt wurde.
Die Karibik gilt als Urlaubsparadies mit traumhaften Sandstränden und einer einzigartigen Unterwasserwelt. Mit einem ganz besonderen Highlight wartet die Insel St. Maarten auf, wo sich der Princess Juliana Airport direkt am Strand befindet und die startenden bzw. landenden Flugzeuge für eine spektakuläre Szenerie sorgen. Willemstad, die bisherige Hauptstadt der Niederländischen Antillen, befindet sich auf der Insel Curacao und ist ebenfalls einen Besuch wert.
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