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Felsmalereien am Ayers Rock in Gefahr

09. Februar 2010 - Artikel von: Leoni

Der Ayers Rock ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Australien und ein leuchtendes Beispiel für die beeindruckende Natur, die Touristen in Down Under am anderen Ende der Welt erwartet. Australien ist ein sehr dünn besiedeltes Land, weshalb der Naturtourismus eine sehr wichtige Rolle spielt, insbesondere am Ayers Rock und dem umliegenden Nationalpark. Der Ayers Rock ist für Touristen aus aller Welt “nur” eine Sehenswürdigkeit in Australien, für die Aborigines, die Ureinwohner Australiens, ist der Uluru, wie sie ihn nennen, jedoch ein Heiligtum.

 Ayers_Rock_Australien

Welch enormes Potenzial der Ayers Rock für den Tourismus in Australien hat, lässt sich am einfachsten anhand der Entwicklung der Besucherzahlen rund um die Sehnswürdigkeit bzw. das Heiligtum aussagen. Während im Nationalpark am Ayers Rock zu Beginn der 1980er-Jahre noch 20.000 Besucher gezählt wurden, sind es inzwischen schon 500.000 Touristen pro Jahr. Der Ayers Rock ist ein Felsen, der aus relativ weichem Kreidestein besteht und deshalb im Laufe der Jahrhundert deutlich unter der Witterung gelitten hat, was im Besonderen für die Felsmalereien der Aborigines gilt.

Australien_Landschaft

Einige der teilweise mehrere Jahrtausende alten Felsmalereien, die die gesamte Geschichte der Aborigines in Australien dokumentieren, sind inzwischen in einem so schlechten Zusstand, dass sie nur noch mit modernster Computertechnik für die Nachwelt zu erhalten sind. Forscher von der Universität Melbourne fotografierten den Ayers Rock mitsamt seinen Felsmalereien in unzähligen Bildern und legten damit eine riesige digitale Datenbank an, die künftigen Aborigines-Generationen zugänglich gemacht werden soll.

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