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Abenteuerreisen, Abenteuerurlaub und Abenteuer Urlaub

19. Juni 2007 - Artikel von: admin

Abenteuerreisen – Wichtige Informationen für Ihrern Abenteueurlaub. Abenteuer Reisen und Abenteuer Urlaub, wichtige Informationen.
Abenteuerreisen sorgen für Grenzerfahrungen und lebendige Erinnerungen

„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Drum nähme ich den Stock und Hut und tät das Reisen wählen“, sagte einst Matthias Claudius. Wer wirklich etwas erzählen möchte, sollte eine Abenteuerreise unternehmen. Zu Zeiten Matthias Claudius, als es noch keine Flugzeuge, Busse, Klimaanlagen oder All-Inclusive-Hotels gab und sogar befestigte Wege eine Seltenheit waren, geriet jede Reise zwangsläufig zu einem Abenteuer – und das nicht immer zur Freude der Reisenden.

Heute jedoch wird es den Urlaubern leicht gemacht. Flieger bringen sie binnen Stunden an ihr Reiseziel; Hotelpaläste mit Büffet satt, beheizten Pools und organisierten Ausflügen sorgen rundum für Sicherheit. Immer mehr Menschen fühlen sich jedoch von dieser all zu bequemen Form des Reisens gelangweilt. Sie wollen ihre eigenen Grenzen ausreizen, andere Kulturen kennen lernen und nicht nur betrachten. Sie wollen eins mit der Natur werden oder sich gegen die Naturgewalten stemmen.

Kurz: Sie wollen einen Abenteuerurlaub machen. Immer mehr Reiseanbieter haben eine Portion Risiko im Angebot – zwar eine kalkulierte Portion Risiko, aber dennoch bleibt das Abenteuer im Mittelpunkt. Abenteuerreisende verzichten bewusst auf Komfort und rechnen damit, dass das Wetter ihre Pläne umwerfen oder sogar ihr eigener Körper ihnen einen Strich durch die Rechnung machen kann. Abenteuerreisen führen in die ganze Welt – besonders beliebt sind jedoch exotische Ziele.

Die klassischste Form des Abenteuerurlaubs ist die Safari. Auf Safaritouren schossen früher gut betuchte Adelige im Großwild-Jagdrausch auf Löwen und Elefanten. Auch heute werden Safari-Touren angeboten – doch sie dienen in der Regel nicht mehr dazu, Tiere zu erlegen, sondern auf bedrohte Tierarten und die wilde Natur Afrikas aufmerksam zu machen.

Die Safari-Touristen können den Löwen, Geparden und Antilopen dabei trotzdem ganz nah kommen und sind teilweise tagelang innerhalb der Nationalparks unterwegs. Übernachtet wird in Camps oder rustikalen bis luxuriösen Farmen mitten in der Steppe. Diese Safaris werden selten auf eigene Faust unternommen.

Das wäre lebensgefährlich. Einheimische Führer, meistens Biologen, organisieren die spannenden Trips und machen die Touristen gekonnt auf die Schönheit ihres Landes aufmerksam. Abenteuerreisen führen aber auch ans Wasser. Bei Wassersportlern gilt das Wracktauchen als ein faszinierender Nervenkitzel, den jedoch nur geübte Taucher bezwingen sollten.

Das Wracktauchen birgt etliche unberechenbare Gefahrenquellen, offenbart den Tauchern aber eine bizarre Ästhetik. Die von Korallen und Muscheln bewachsenen Segelschiffswracks in der Karibik zum Beispiel ziehen Jahr für Jahr unzählige Taucher an. Ein Abenteuer oberhalb der Wasserlinie ist das so genannte Blauwassersegeln.

Blauwassersegeln spielt sich nicht in den geschützten Inselregionen ab, wo immer Land in Reichweite bleibt. Beim Blauwassersegeln geht es hinaus auf den offenen Ozean, bis rund herum nur noch Wasser zu sehen ist. Nun sind geübte Skipper gefordert – vor allem dann, wenn ein Sturm aufzieht und die See rau wird.

Besonders wagemutige Profi-Segler steuern sogar das sturmgebeutelte Kap Hoorn am Ende der Welt an, an dem zahlreiche Seemänner ihren Tod fanden. Hoch hinaus führen hingegen Bergexpeditionen.

Extremstes, aber auch abschreckendes Beispiel: Die Himalaya-Expeditionen in eisige Höhen, die sich in der Vergangenheit einige schlecht vorbereitete Bergsteiger erkauft und mit dem Leben bezahlt haben. Es geht aber auch weniger gefährlich. Abenteuerreisen in die Mongolei oder nach Nepal beglücken die Urlauber mit unvergesslichen Momenten fernab der Zivilisation.

Hoch zu Ross lassen sich ebenfalls Abenteuerreisen erleben. Reitertrails über mehrere Tage oder gar Wochen hinweg werden auf der ganzen Welt angeboten, und in den USA locken sogar spezielle Cowboy- oder Cowgirl-Camps, in denen selbst ungeübte Reiter lernen, Kühe zusammen zu treiben und in unendlich weiter Prärielandschaft lange Distanzen zu bewältigen.

Wer eine Abenteuerreise tut, wird also tatsächlich viel zu erzählen haben. Bevor es losgeht, hat er allerdings die Qual der Wahl – denn die reiche Palette der Reisemöglichkeiten lässt kaum einen Traum unerfüllt.

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