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Hochseekreuzfahrten und Expeditionsreisen mit Hapag-Lloyd Kreuzfahrten

Die Ursprünge der Hapag-Lloyd Kreuzfahrten gehen in die Jahre 1847 und 1857 zurück, denn das Transport-, Logistik- und Kreuzfahrtunternehmen HAPAG-Lloyd AG entstand erst im Jahr 1970 durch die Fusion der Unternehmen Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) aus Hamburg und dem Norddeutschen Lloyd (NDL) aus Bremen. Diese Fusion war die logische Konsequenz aus dem boomenden Containerverkehr am Ende der 60er Jahre und der bis dato währenden Konkurrenz beider Unternehmen. Heute gehört die Hapag-Lloyd Kreuzfahrten zum TUI Konzern und hat ihren Sitz in Hamburg.

Sowohl die HAPAG als auch der Norddeutsche Lloyd waren schon vor dem Beginn des ersten Weltkrieges im Kreuzfahrtgeschäft tätig und können als Pioniere dieser Art des Reisens angesehen werden. Zwar hatte die HAPAG in ihrem Anfangsjahr noch keine Kreuzfahrten der heutigen Couleur im Programm, vielmehr markierte die Transatlantikverbindung zwischen Hamburg und Nordamerika den Grundstein für den Erfolg des jungen Unternehmens. Schließlich deutet schon der Name HAPAG die Basis dafür an: Hamburg, Amerika und Pakettransport. Mit diesem Konzept war die Hamburg-Amerika Linie die erste Transatlantikverbindung, die mit Dampfschiffen betrieben wurde. Eine zentrale Identifikationsfigur für Hapag-Lloyd Kreuzfahrten ist bis heute ihr ehemaliger Generaldirektor Albert Ballin.

Da das Interesse des potentiellen Publikums an Transatlantikpassagen in den Wintermonaten stark zurückging, bot die HAPAG mit ihrem Schnelldampfer Augusta Victoria von Ende Januar bis Ende März 1891 die erste Kreuzfahrt an. Das Schiff fuhr mit insgesamt 241 Passagieren an Bord von Deutschland aus zunächst Richtung Southampton und weiter durch den Atlantik vorbei an der Iberischen Halbinsel und Gibraltar ins Mittelmeer und dann weiter nach Genua. Die Fahrt endete schließlich im ägyptischen Alexandria. Drei Jahre später brach die Augusta Victoria zur Nordlandfahrt auf und kam bis Spitsbergen. Fortan führte die HAPAG ihre Transatlantikpassagen und Kreuzfahrten regelmäßig durch, wobei neben der Augusta Victoria auch das Schwesterschiff Columbus zum Einsatz kam. Direkter Konkurrent der HAPAG war neben dem Norddeutschen Lloyd unter anderem auch die Cunard Line, die die beiden schnellsten Schiffe zu dieser Zeit besaß.
 
Die beiden Weltkriege hatten sowohl für den Norddeutschen Lloyd als auch für die HAPAG schwere wirtschaftliche Folgen und teilweise war ein Totalverlust der gesamten Flotte zu beklagen. Es dauerte bis zum Ende der 50er Jahre, bis die HAPAG wieder im Passagiergeschäft Fuß fassen konnte, während der Norddeutsche Lloyd dies schon seit Mitte der 50er wieder tat. 1970schlossen sich die beiden Unternehmen schließlich zusammen und die traditionsreiche Nordatlantikroute wurde eingestellt.

Die HAPAG-Lloyd Kreuzfahrten GmbH gehört heute zum TUI Konzern und bietet im Segment der Premium- und Luxuskreuzfahrten Reisen an, die sich vorwiegend an den deutschsprachigen Markt richten. Die dafür zur Verfügung stehende Flotte umfasst die MS BREMEN, die MS COLUMBNUS 2, die MS EUROPA als direkte Konkurrentin zur MS Deutschland der Reederei Peter Deilmann, MS EUROPA 2 und die MS HANSEATIC. 

MS BREMEN

MS COLUMBUS 2

MS EUROPA

MS EUROPA 2

MS HANSEATIC